Letzte Kontrolle vor der zweiten Schleuderung

Biene

auch hier bin ich noch im Urlaub, weshalb leider wieder nur die Zusammenfassung von Toni folgt. Nächste Woche bin ich wieder dabei 🙂

Liebe Probeimkerinnen und -imker,

wie erwartet sind die Völker voll mit Honig. Da dies nicht überraschend kam, habe ich mir im Vorfeld Gedanken über einen Schleudertermin gemacht. Ich gehe momentan davon aus, dass die Massentrachtsituation nicht mehr lange anhält. Die elektronischen Stockwaagen zeigen in den letzten Tagen alle einheitlich geringe Abnahmen statt Zunahmen. Was es bei uns noch gibt, lässt sich nur spekulieren. Ich denke an die Linden, Weißklee und Brombeerblüten. Dann dürfte Schluss sein. Das ist auch ein guter Zeitpunkt zum Abschleudern nächste Woche.

Damit wieder etwas Platz in den Völkern geschaffen wird, habe ich eine zusätzliche Zarge mit Mittelwänden mitgebracht. Diese steht nun als zweiter Honigraum auf Elias Volk mit einer Sammlung von fast verdeckelten Honigwaben aus den anderen Völkern. Diese bekamen dafür Mittelwände. Das Volk von Elisa ist so stark, dass es die Waben noch ganz füllen und den Nektar trocknen kann.

Wenn dann nächste Woche abgeschleudert ist, dann bereiten wir uns auf die Entnahme der Altwaben vor, d.h., die Völker haben noch drei Zargen, aber die unterste ist mittels Absperrgitter abgetrennt, die Königin oben und unten kann die Brut schlüpfen, bevor wir dann auf zwei Zargen reduzieren und die Altwaben entnehmen. In dieser Zeit könnten wir noch reagieren, wenn es tatsächlich zu weiterer Massentracht kommen würde. Hoffen wir, dass es nicht so ist (Melizetosehonig!)

Bei Manuelas Volk haben wir die Königin nicht gefunden, auch keine frischen Eier. Im Ableger haben wir die Königin gesehen und sie hat gerade angefangen Eier zu legen. Deshalb hoffe ich, dass die Schwester-Königin bei Manuela ebenfalls im Volk ist und die nächsten Tage zu legen anfängt. Damit wir dies beim nächsten Mal sicher wissen, haben wir eine Weiselprobe gemacht. Dazu kommt eine Wabe mit frischen Eiern ins Volk. Daraus ziehen sie sofort Weiselzellen, wenn keine Königin vorhanden ist. Die Wabe haben wir mit einem roten Reißnagel gekennzeichnet, sodass man sie auf einen Blick wieder findet. Ein weiterer Vorteil dieser Brutwabe ist, dass keine Arbeiterin anfängt Eier zu legen, was ja, weil diese nicht befruchtet sind, nur zu Drohnenbrut führt. Das Volk ist dann dem Untergang geweiht.

Zum Abschluss haben wir dann die Fragen besprochen:

1) Mit welchem Beutenmaß will ich weiter imkern?

2) Übernehme ich die Vereinsbeute, in dem mein Volk jetzt wohnt?

3) Auf wie viele Völker möchte ich nächstes Jahr aufstocken? 

Viele Grüße, Toni